Ja.
- Gebührenfrei für Österreich, Deutschland und die Schweiz: 0800 400 12 400
- aus allen anderen Ländern kostenpflichtig: +43 (0)1 955 12 66
Über 400 Mautportale wurden auf allen Autobahnen und Schnellstraßen in ganz Österreich errichtet. Diese Portale befinden sich zwischen den Anschlussstellen (Auf- und Abfahrten).
Die Mautportale entsprechen dem neuesten Stand der Technik – das heißt den Richtlinien und Verordnungen für den Straßenverkehr, so wie den Richtlinien und Vorschriften für den Straßenbau (RVS). Die Portale wurden freiwillig nach dem höchst möglichen Standard errichtet, um die Sicherheit zusätzlich zu steigern (Errichtung eines Aufprallsockels, höhere Durchbruchsicherheit). ASFINAG Maut Service GmbH hat außerdem weitere zusätzliche Auflagen gewählt, um jedes noch so kleine Sicherheitsrisiko auszuschließen. Die Portale sind witterungsfest, sturmfest, hochwassersicher und klettersicher.
Das System dient primär der Einhebung der Lkw-Maut. Eine weitergehende Nutzung zu einem späteren Zeitpunkt ist möglich.
Rund 100 Mautportale sind mit Kameras und Kontrollsystemen ausgestattet. Zusätzlich gibt es portable Kontrolleinrichtungen. Weiters werden von der ASFINAG mobile Mautaufsichtsorgane zur Überwachung der Einhaltung der Maut eingesetzt.
Der Einbau ist kostenlos, da die Montage von jedem Fahrer selbst auf einfachste Art durchgeführt werden kann: Das Fahrzeuggerät wird innen an die Windschutzscheibe geklebt. Seitens der ASFINAG wird ein einmaliges Bearbeitungsentgelt von 5,00 Euro (inkl. 20 % USt.) eingehoben.
Das Fahrzeuggerät kann vom Fahrer selbst in kürzester Zeit durch Ankleben an der Windschutzscheibe montiert werden.
Nein, das Mautsystem ist einfach und nutzerfreundlich. Die Abbuchung der Mautwerte erfolgt vollelektronisch und der Verkehr wird nicht beeinflusst.
An einigen Autobahnen wird an Streckenabschnitten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen bei den Kontrollanlagen eine besondere Technologie verwendet, die diesem Umstand Rechnung trägt (österreichweit sind es insgesamt 14 Anlagen). Die dazu eingesetzten Erfassungsgeräte benötigen eine gute Ausleuchtung.
Das blaue Licht ist hell genug, um die Fahrzeugkennzeichen zu erfassen. Blau ist aber gleichzeitig für das menschliche Auge wesentlich schonender, als wenn Tageslichtlampen mit der gleichen Helligkeit montiert wären.
Die Lampen strahlen nur auf die Fahrbahn. Wenn es neben der Fahrbahn sehr dunkel ist, sieht man den Kontrast sozusagen als Übergang von Blau auf ganz Dunkel. Anrainer werden davon aber nicht belästigt.