Bei Maestro- und Kreditkarten wird kein Zuschlag verrechnet, bei Tankkarten kommt es auf den jeweiligen Kartenherausgeber an, da diese Mautwerte ein- und wieder verkaufen.
Unter einer Tankkarte versteht man eine Karte, die ihrem Inhaber ermöglicht, bargeldlos zu tanken und andere Serviceleistungen in Anspruch zu nehmen. Die Verrechnung erfolgt üblicherweise entweder 14-tägig oder 30-tägig im Nachhinein. So bieten beispielsweise OMV/BP/ARAL/AGIP eine sogenannte ROUTEX-Karte und SHELL die euroShell-Card an. Mit fast allen Tankkarten können auch Mautwerte abgerechnet werden. Besonders vorteilhaft bei dieser Zahlungsvariante ist der Post-Pay-Modus: Er ermöglicht eine einfache und bequeme Bezahlung der Maut, ohne dass ein regelmäßiges Aufladen mit Mautwerten nötig wäre (Pre-Pay-Modus).
1. Pre-Pay
Mautwerte, die in der GO-Box gespeichert werden, müssen im Voraus bezahlt werden. Falls ein bestimmter Grenzwert an Guthaben unterschritten wird, weist ein akustisches Signal (2 kurze Signaltöne) bei der Durchfahrt unter einem Mautportal auf den zu Ende gehenden Vorrat an Mautwerten hin. Dieses akustische Signal weist auch auf Mautwerte hin, die innerhalb der nächsten 2 Monate verfallen.
Für die Pre-Pay-Zahlungsart sind Tank-, Kredit- und Maestrokarten zugelassen, Mautwerte können außerdem in bar und mittels Quick erworben werden.
2. Post-Pay
Mauttransaktionen werden bequem und einfach im Nachhinein über ein zuvor bekannt gegebenes, zugelassenes Zahlungsmittel abgebucht. Zu diesem Zweck schließt der Nutzer einen Vertrag mit dem jeweiligen Kartenherausgeber ab. Die verursachten Mauttransaktionen werden im Nachhinein über die Abrechnung des Kartenherausgebers bezahlt.
Im Post-Pay-Verfahren sind Tank-, Kredit- und Maestrokarten zugelassen.
3. GO Direkt
Seit Jänner 2007 besteht auch die Möglichkeit, die Mautabrechnung direkt mit der ASFINAG abzuwickeln. Erfahren Sie mehr über diese neue und einfache Zahlungsweise unter GO Direkt.